Zur Firmenhistorie

„Angefangen hat alles im Jahre 1955, als Ulrich Johann Evers sen. im Alter von 18 Jahren die Mühle seines verstorbenen Vaters übernahm und damit die Familientradition des Müllerbetriebs weiter fortsetzte.

Die ersten Gehversuche in Sachen Umweltpflege machte Ulrich Joh. Evers mit der Unkrautbekämpfung auf den Feldern der Bunder Bauern. Doch der eigentliche Durchbruch kam  Anfang der 60er Jahre mit dem Spritzen des Emder Seedeiches.
Nach der Sturmflut 1962 investierten die Deichachten nämlich mehr in die Deichpflege – und das war die Chance für den jungen Unternehmer.

Seine Arbeit war so erfolgreich, dass schnell Aufträge aus dem gesamten Bundesgebiet folgten. Erst aus Bremen – dort mussten Wasserläufe und Gräben gegen die Wasserpest gespritzt werden – und bald darauf aus dem Saarland und Bayern zum Mähen (Wuchshemmung) an Autobahnen und Bundesstraßen.

Der mittlerweile dreifache Familienvater konnte die Arbeit nicht mehr alleine bewältigen. In der Mühle in Bunde waren zwei Mitarbeiter und für die Umweltpflege mussten saisonbedingt teilweise bis zu 70 Männer eingestellt werden. Denn damals gab es noch kaum Maschinen und das Meiste wurde per Hand gemacht.

Anfang der 70er Jahre wurden von der Firma Evers Unimogs angeschafft, die in der Lage waren, das Gras zu mähen und gleichzeitig aufzusaugen. Doch erst schien man damit alles andere als einen guten Fang gemacht zu haben. Die neuen Fahrzeuge waren sehr reparaturanfällig. Qualifizierte Mitarbeiter in der betriebseigenen Werkstatt merzten diese Fehler aus und stellten die Fahrzeuge optimal auf die jeweiligen Bedingungen ein. 

Nach diesem Erfolg mit den Unimogs ging man öfter dazu über, unterstützt von Ingenieuren, eigene Geräte zu entwickeln. Die Mitarbeiter des jungen Unternehmens stellten sich jeder Herausforderung “Wo geiht dat? Wo mut dat” wurde das Motto und ist es bis heute geblieben. Man ist erst zufrieden, wenn für die jeweilige Aufgabe die optimale Lösung gefunden wurde.

Aufgrund der Flexibilität, Kompetenz und Zuverlässigkeit kamen zu den öffentlichen bald auch private Großaufträge hinzu.

Mitte der 80er Jahre betrat die Firma Evers wieder völliges Neuland mit der Vegetationskontrolle auf Bahngleisen, wie etwa das Beschneiden der Büsche und die Behandlung von Unkraut an den Bahnstrecken (chem. Vegetationskontrolle). Mitte der 90er Jahre kamen noch Holzungsarbeiten zur Schaffung von Lichtraum im Leitungsbereich hinzu.

Die Arbeiten auf Bahnlinien waren jedoch erst einmal mit einem ziemlichen Aufwand verbunden. Es wurden spezielle Maschinen und Fahrzeuge benötigt, die Mitarbeiter mussten eine Ausbildung zum Nebenfahrzeugführer absolvieren und Sicherheitsprüfungen bestehen. Die Firma Ulrich Joh. Evers GmbH & Co. KG hat inzwischen den Status eines nichtöffentlichen Eisenbahnverkehrsunternehmens und bestellt aus diesem Grund – neben den hochqualifizierten 40 Mitarbeitern – auch einen Sicherheitsmanager.

Seit 1996 ist das Unternehmen nach der DIN EN ISO 9001 zertifiziert.
Seit 2019 nach DIN EN ISO 45001:2019 und seit 2022 ECM zertifiziert

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